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Sensen auf der Streuobstwiese Zeititz

Die Obstbäume sind wieder erreichbar – Foto: Heiko Thonig
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Die Obstbäume sind wieder erreichbar – Foto: Heiko Thonig

Am 04.06. wurde wieder einmal turnusgemäß die Streuobstwiese in Zeititz beackert.

Diese Streuobstwiese wurde um das Jahr 2000 als Ausgleichmaßnahme für den Bau des Neurologischen Zentrums in Bennewitz angelegt. Leider teilte diese Wiese nach Ablauf des zweijährigen Pflegevertrages das Schicksal vieler anderen Ausgleichmaßnahmen - sie wurde schlicht und einfach vergessen. Und so hat sich der Zustand der Wiese und ihrer Bäume immer mehr verschlechtert, bis dann vor wenigen Jahren die NABU Regionalgruppe Partheland die Pflege der Wiese übernahm. 

Mit Baumschnittmaßnahmen und dem regelmäßigen Sensen soll der Zustand der Anlage schrittweise verbessert werden. Aber die Größe der Wiese und die Wetterunbilden lassen daraus eine Herkulesaufgabe erwachsen.

Aber ans Aufgeben denken wir nicht! Also trafen sich Heiko Thonig und Steffen Zschämisch an der Streuobstwiese, um die Bäume mit "schwerem Gerät" wieder zugängig zu machen. Gern hätten beide dies auch standesgemäß mit Handsensen erledigt, so wie wir das auf der Streuobstwiese unterhalb des Tauchaer Schlosses erledigen. Doch der sehr schwierige Untergrund und die Ausmaße der Zeititzer Wiese erfordern motorbetriebene Sensen.

Angefeuert wurden die beiden Helden der Arbeit von einem Ehepaar, das die schwere Arbeit würdigte und Versprach, den NABU nächstes Jahr hier zu unterstützen.

Nach rund zwei Stunden harter Arbeit war es dann auch geschafft, wobei Pflanzinseln als Rückzugsort für Insekten belassen wurden.


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Insekteninseln wurden belassen – Foto: Heiko Thonig
Insekteninseln wurden belassen – Foto: Heiko Thonig



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