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Abfischen des Dorfteiches in Altenbach

Der Dorfteich ist leer – Foto: Jens Frenkel
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Der Dorfteich ist leer – Foto: Jens Frenkel

Nachdem vor zwei Jahren der Dorfteich in Altenbach/Bennewitz entschlammt und saniert wurde, konnte in diesem Jahr nach langer Zeit wieder ein Abfischen stattfinden.

Der Kultur- und Heimatverein "Rund um den Eichberg e.V.", der vor allem in Altenbach, Zeititz und Leulitz tätig ist, hat den Teich von der Gemeinde gepachtet und David Große aus Brandis zur Bewirtschaftung übergeben. David Große hat 2024 u.a. 50 Karpfen und jede Menge "Weißfisch" - u.a. Schlei, Rotfeder, Plötze - eingesetzt und nun waren alle gespannt, was aus dem Erstbesatz geworden ist.

Tage zuvor wurde der Teich vorsichtig zentimeterweise abgelassen. Schon da war zu erkennen, dass man hier nicht das klassische Netz zum Abfischen verwenden kann, denn die große Masse an Wasserpflanzen, die sich aufgrund des starken Nähstoffeintrages (Landwirtschaft) explosionsartig vermehrt hatten, verhinderten ein Absinken des Netzes.  

Und am 10.Oktober war es nun soweit. Der Kultur-und Heimatverein hatte für die Gäste einen Versorgungsstand mit Getränken, Wildbratwürsten und den besten Fischbrötchen der Welt aufgebaut, nebenan konnten sich die Kinder in einer Hüpfburg austoben und bei einer Tombola ohne Nieten (!) ihr Glück probieren.

Heiko Thonig und Jens Frenkel von der NABU Regionalgruppe Partheland hatten auf Einladung des Kultur- und Heimatvereins einen Bastel- und Informationsstand aufgebaut, der auch reichlich frequentiert wurde. Besonders beliebt waren die Vogelfutteräste - starke Äste mit großen, gebohrten Löchern, in die eine Fett-Futtermasse gestrichen wurde. Haken dran und ab an den Baum. Gerade jetzt vor der kalten Jahreszeit ein Schlaraffenland für Vögel.

Allerdings musste dieser Stand von Jens im Alleingang betrieben werden, da die "menschgewordene Angel" - also Heiko - kräftig die Mannen um David Große beim Abfischen unterstütze. Dieses geschah nun mit großen Keschern, was sehr aufwendig und mühevoll war.

Und das Ergebnis? Nun, dieses war überraschend und auch ein wenig ernüchternd, den von den gut 50 Karpfen waren nur noch zwei im Teich verblieben. Dafür wurden Unmengen an Hechten gesichtet, die aber nie eingesetzt wurden. Diese "migrierten" demnach aus dem großen Schachtloch über den Saubach in den Dorfteich. Die größten Hechte - bis zu 80 Zentimetern lang - wurden gefangen, denn dafür gab es Abnehmer. 

Nach gut 3 Stunden wurden die Schieber zurück in den Ständer gesetzt und somit der Teich wieder angestaut. Nach zwei Tagen war der alte Wasserstand dann auch erreicht. Wir von der NABU Regionalgruppe Partheland werden in den nächsten Jahren David Große weiter unterstützen. So zum Beispiel beim Eindämmen des Wachstums der Wasserpflanzen und auch beim Neubesatz des Teiches.

Vielleicht klappt es ja dann mit den Altenbacher Karpfen...

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Heiko beim Ablassen des Wasssers – Foto: Jens Frenkel
Heiko beim Ablassen des Wasssers – Foto: Jens Frenkel
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Keine Karpfen! – Foto: Jens Frenkel
Keine Karpfen! – Foto: Jens Frenkel
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Vorbereitungen für die besten Fischbrötchen der Welt – Foto: Jens Frenkel
Vorbereitungen für die besten Fischbrötchen der Welt – Foto: Jens Frenkel
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Die Hüpfburg für die kleinen Besucher – Foto: Jens Frenkel
Die Hüpfburg für die kleinen Besucher – Foto: Jens Frenkel
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Mühsames keschern – Foto: Jens Frenkel
Mühsames keschern – Foto: Jens Frenkel
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Restlöcher für die kleinen Fische – Foto: Jens Frenkel
Restlöcher für die kleinen Fische – Foto: Jens Frenkel



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